FTS III – TV Haßfurt II 3:4

Schade, dass sich die Jungs um Tobias Söllner nicht belohnen konnten. Die gute Nachricht: Nach langer Verletzungspause konnte Yannik erstmals wieder, zumindest auf kleiner Ebene eingreifen.

Nach einer durchaus ansehnlichen zweiten Hälfte wäre dies … aber mal schön der Reihe nach. Nicht ganz ungewöhnlich zeigte sich auch heute, dass wir leider nicht über eine eingespielte Mannschaft verfügen. Erfreulich aber, dass gerade die Jungen und dazugekommenen Spieler eine ordentliche Leistung ablieferten. Grotesk, dass unser Gegner in der 16. Minute erstmals und da nur mit wenigen Schritten in unserem 16er war und wenige Sekunden später mit 2:0 vorne lag. Das 0:1 fingen wir uns bereits in Minute 1 ein. Ein Freistoß außerhalb der Gefahrenzone, eine mehr als löchrige Mauer und das Ding war im Tor. Ungeschickt und ungestüm unser Abwehrverhalten vor dem Elfmeter zum 0:2. Der Gegner huschte auf der Grundlinie in den 16er und wurde gefoult. Wenig amüsiert war ihr Spieltagbetreuer dann allerdings, als dem Ganzen noch die Krone zum 0:3 aufgesetzt wurde. Ein eigentlich langer und harmloser Ball kam in unseren 16er, beide Innendecker blieben sorglos und unser TW erfasste viel zu spät die Situation. Erneut Elfmeter und Tor. Jetzt war es höchst Zeit, die Trumpfkarte Domi zu ziehen. Mit seiner Einwechslung kam sichtbar mehr Schwung in unser Angriffsspiel. Die Folge, einige klare Tormöglichkeiten und endlich zumindest der Anschlusstreffer zum 1:3.

Als wir dann Mitte der zweiten Hälfte zum 2:3 Anschluss (Dominik) trafen, war die Hoffnung auf unserer  Seite groß. Die Gäste sahen spätestens mit dem 3:3 (Yannik) die Felle davon schwimmen. Schade, dass wir mehrfach am sehr guten TW der Gäste scheiterten. Gut (aus erzieherischer Sicht?), dass wir kurz vor dem Ende (86.) durch den besten Hassfurter den Gegentreffer Nr. 4 einstecken durften. Gut allerdings nur dann, wenn ein Teil unserer Spieler endlich versteht, dass fundierte Informationen an einzelne Spieler oder auch an ganze Mannschaftsteile, aufgenommen und auch umgesetzt werden. Wenige Minuten vor dem Tor zur Niederlage war eine klare Zuordnung und Abwicklung in der Defensive ausgesprochen.

Wobei… irgendwie ist ja alles nur ein Spiel. Auch dann, wenn die Teilnehmer längst dem Kindergarten entwachsen sind.

Artikel: Ernst Gehling

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